Wilhelm Reich und Kopfblockaden Teil 2

Ich denke, dass das Konzept sehr interessant ist – aus eigenen Erfahrungen heraus zum Beispiel beim sportlichem Dehnen des Körpers erfahre ich oft auch innere Lockerungen und Erinnerungen an verdeckte Situationen, die mir „in den Knochen stecken“ und die ich dann zum Beispiel nachts oder in Ruhe dann nochmal durchleben und verarbeiten kann.

Weiterhin ist meine eigene Beobachtung von Psychotikern und Schizophreniepatienten, dass sie kopfblockiert sind und sich in einer Art Lauerstellung befinden, die sich in einer körperlichen Versteifung wiederspiegelt. Dabei findet man wie eine Art Stirnband in Form von versteiften Schädel- und Gesichtsmuskeln. Auch die Augen sind meist starr und der Kopf wird übermäßig hin- und herbewegt um die Umgebung wahrzunehmen, statt locker mit den Augen zu erblicken, was um sich passiert.

Genau für diese Blockaden hat Dr. Reich Therapien entwickelt, über deren Erfolge es noch legändere Berichte gibt. Er erarbeitete auch Konzepte zur Körper und Muskeltonustherapie bei anderen Gebrechen.

Sogar ein scheinbar sehr spannender Film (ich schaute nur den Trailer) über sein Lebenswerk ist verfügbar: Klaus Maria Brandauer spielt in dem Film „Der Fall Wilhelm Reich“ den berühmten Arzt in einem Geheimdienstthriller.

In dem Zusammenhang gibt es auch sehr gute Augenübungen, welche man gegen übermäßiges Träumen und zur Verankerung im Hier und Jetzt einsetzen kann (ich kenne da eigentlich nur den Autor Philip Godard, seine Seiten sind auf Englisch und umständlich – aber es lohnt sich da mal reinzuschauen). Sicherlich fände man in den Theorien von Dr. Reich Erklärungen für die Funktionsweise dieser Techniken. Wenn man sich etwas in diese Themen einarbeitet, kann man die Themen rund um die energetischen Strukturen und deren Verhaftung mit unserem physischen Körper auch ganz einfach und spürbar nachvollziehen. Genau dieses Wissen muss unbedint Beachtung in der offiziellen Schulmedizin finden – die Physik und andere liefern dafür schon seit Jahrzehnten die theoretischen Konzepte.

In der neuen Auflage meines Buch (Besser Leben mit Psychose hier) gibt es Extrakapitel zu diesem Thema.

Erhellend bestimmt auch mein Buch „Lebt der Drachen in dir noch?“: Kauflink zu BOD

Über den Autor:

Philipp Drescher hat Medizin studiert und ist Autor und freier Forscher. In seinen Büchern, auf Deprisoner.de und in seinen theoretischen Arbeiten (u.a. auf Zenodo) untersucht er die gemeinsamen Berührungspunkte zwischen Neurowissenschaft, Resonanz, psychologischen Effekten und dem Geist bzw. der Seele. Seine Texte bieten neue Denkansätze und Modelle zur freien Selbstreflexion, ersetzen jedoch keine medizinische Diagnostik oder Therapie.

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