Weitergeleitete Fehlinspirationen und alles dreht durch und fliegt in die Luft?

Einige vergreifen sich heute mit einem fratzenhaftem Lächeln durch die Nacht, in dem sie sich als etwas ausgeben, das sie nicht sind oder indem sie längst beigelegte Feindschaften durch Falschangaben neu aufleben lassen.

Eventuell ist dafür ein arges Beispiel das Werk „Die Schachspieler“ von Moritz August Retzsch:

Möglicherweise gab dort die Wiedergeburt des Mörders von Agag (ein König aus dem alten Testament) die Information hinein, wen man als Teufel abbilden müsse, wenn man ihn denn malen will.

Dies geschah in den letzten Jahren und ist eigentlich eine Frechheit für einen selbsternannten superweißen Jesusfall. Was entstand daraus? Zumindest viel Verwirrung um Königshäuser, vielleicht die ganze Problemschiene um Wilhelm Tell und den wilhelminischen Gessler (ich sehe diese in dem Bild miteinander Schach spielend), der Mythos um Frodo / Alberich und die Ringkämpfe und wer weiß was noch (im schlimmsten Fall der Kern des Neuen Testaments mit „Jesus besiegt den Teufel immer wieder neu und keiner weiß, warum es nicht endet“). In dem berühmten Film Braveheart wird der vermeintliche Teufel sogar als eigentlicher Held der Herzen in einem „Samuel schlachtet wieder Amalektiterkönig Agag ab“ dramatisch unterhaltend hingerichtet.

Sind nicht endlich jahrtausende alte Streitfälle und sich immer wiederholende Feindschaften überflüssig? Haben wir alle Spellbounds im Herzen, die wir lösen müssen? Wann hören die Kämpfe zwischen Heiden und Nichtheiden endlich auf?

Ich würde nicht so viel offenbaren, wenn ich nicht selbst betroffen wäre. Die Attacken und das bewusste Schaden auf unsichtbaren Ebenen durch den Sachsenschlächter-Psychologen sollten einfach schnell aufhören und die Zusammenhänge richtiggestellt werden.

Auch viel Verwirrung um die römischen Götter schenkte er uns: Da er Jesus sein will, muss er seinen Zeus, den er eigentlich selbst trägt, verstecken und anderen zuschieben. Dies hat er einigen germanischen Stammvätern angetan. Götter oder auch Zeusgesichter sind nicht besonders beliebt im christlichen Abendland! Auch die Kinder dieser Stammväter leiden bis heute darunter. Nebenbei gibt es Klamauk mit Film und Milliardengewinne für Computerspielefirmen. Die Betroffenen sitzen isoliert, miteinander verstritten und recht ärmlich dahinlebend herum.

Hoffentlich klärt sich der Megaknoten endlich irgendwie. Wenn dies zum Bibelchaos gehört, dann sind wir einfach irgendwann durch. Ansonsten kümmert sich vielleicht das Leben bzw. die Vernunft im digitalen Zeitalter sinnvoll darum, es würde viel Speicher und Kraft freiräumen.

Über den Autor:

Philipp Drescher hat Medizin studiert und ist Autor und freier Forscher. In seinen Büchern, auf Deprisoner.de und in seinen theoretischen Arbeiten (u.a. auf Zenodo) untersucht er die gemeinsamen Berührungspunkte zwischen Neurowissenschaft, Resonanz, psychologischen Effekten und dem Geist bzw. der Seele. Seine Texte bieten neue Denkansätze und Modelle zur freien Selbstreflexion, ersetzen jedoch keine medizinische Diagnostik oder Therapie.

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