Es ist bei Rauschmitteln ein wenig, wie in der Pharmazie:
Neue Mittel sollen alte ersetzen oder die Nachweisbarkeit verschleiern. Wenn dann die Verfolger die Nachweise erfunden haben oder die Konkurrenz die Rezeptur, werden neue Substanzen synthetisiert und das Spiel geht von vorne los.
Viele sind der Meinung, dass früher alles besser war und auch die alten Substanzen, welche vielleicht verträglicherer und natürlicherer Art waren, hätte man heute durch zu aggressive und schädlichere Rauschmittel ersetzt.
Schlagwort: Hedonismus
Teil 3 – Einheimischer Rausch vs. Drogen, die nicht zu einem passen
Somit hat jeder Kulturraum, samt den metaphysischen Sphären, eigene Rauschmittel, welche über Jahrhunderte und länger mit den dort Einheimischen in Verbindung steht. Diese werden über Generationen hinweg mehr oder wenig ästhetisch traditionell verwendet.
So weit so gut – sicher sind und waren diese Drogen und das rituelle Beisammensein sowohl Verbindungsmittel um sich und andere zu erforschen, mit einander gute Zeiten zu erleben und so zusammenzuwachsen, aber vielleicht auch Katalysator in der Entwicklung, wenn es mal nicht weitergeht oder schwierige Prüfungen oder auch Entscheidungen anstanden.
Teil 2 – Drogen und Rauschmittelkriminalität wo man nur hinsieht – wie geht man am besten damit um?
Wieso gerade die gefährdeten Kinder und Jugendlichen zu Drogen greifen und sich damit teilweise das ganze Leben verbauen, könnte auch ein entscheidender Ansatzpunkt sein:
Aufmerksamkeit, Zuwendung oder Unternehmungen mit den Kleinen sind manchmal sicher mehr wert, als besonders großzügige materielle Zuwendungen. Wenn dann noch betont wird, dass diese hart und unter großen Anstrengungen erarbeitet wurden, ist großer Streit vorprogrammiert. Das müssen Kinder wahrscheinlich noch nicht überblicken und anerkennen.
Teil 1 – Kurzes Für- und Wider den Drogenkonsum
Neben segensreichen Wirkungen und den üblen Begleiterscheinungen sind sie vielleicht auch eine Art Notausstieg, wenn „nichts mehr geht“. Ohne den Konsum verharmlosen zu wollen, denke ich, haben Rauschzustände manchmal die Funktion „die eigene Festplatte zu löschen“ wie ein guter Freund das Ergebnis gemeinsamer Trinkgelage gerne nennt.
Man kommt dem eigenen Lebendigen näher und erlangt mit dem kurzen Einstieg in eine losgelöstere Sphäre mit etwas Glück Impulse, kräftigende Ruhe oder vielleicht auch die Gelegenheit das Kartendeck im eigenen Leben neu zu mischen. Ob man dann morgens aufwacht und den Partner fürs Leben neben sich im Bett erblickt oder nackig in Honolulu nach seiner Familie schreit ist dabei offen.
Dem Zerfall durch Rauschmittel die Stirn bieten!
Gibt es vielleicht einen Zusammenhang zwischen einheimischen bzw. „lokalen“ Rauschmitteln und passen diese durch die örtliche Beziehung besser zu unserem Erbgut und den darin enthaltenen Prägungen? Wer erfand das Bier und was hat das mit uns Deutschen und fremden Interessen zu tun?
Was hat das christliche Abendland der Verwahrlosung durch Drogen und den Anstieg von nihilistischen Lebensentwürfen entgegenzusetzen?
