Für manipulative Sprache gibt es viele Begriffe und Einordnungen. Ein bekanntes Beispiel ist der Double Bind: Eine hoffnungserweckende Aussage tätigen und eine ganze andere Handlung bzw. Intention dabei verfolgen. Das Gegenüber wird quasi in etwas verwickelt, weil ihm etwas Gutes oder wohltuendes vorgegaukelt wird. In Wirklichkeit wird es angeblich seiner Kräfte beraubt oder zumindest in einen gedämpften/irritierten Zustand versetzt.
Bei der genauen Ordnung spielen viele Faktoren eine Rolle, oft kann man später sogar bei sehr bösartig erscheinenden Beispielen eine völlig verständliche und nachvollziehbare Begründung finden, die sogar im Großen Ganzen noch Sinn macht. Diese Art der Double Binds, die sich noch aufklären und welche mit nichten etwas mit kaputten Menschen zu tun haben, sind hier besprochen.
Wirklich bösartige Double Binds, welche eigentlich immer dunkelmagische Techniken beinhalten, sind alt und ein begehrtes Werkzeug von Dunkelmagiern:
Gespaltene Zungen bzw. mehrfaches Zungenreden ist ein übler Trick, der in der gewöhnlichen „Aufklärung über Double Binds“ gar nicht erwähnt wird, auch die Psychologie kennt dies nicht: Diese Fallen sind extreme und absichtlich platzierte Mittel um andere zu iritieren oder ihnen Kraft zu nehmen bzw. sie zu beherrschen. In einigen Fällen können Menschen damit traumatisiert werden.
Beispiele hierfür sind die Vorgabe von Schmerz, Bedürftigkeit oder andere Aufmerksamkeitserreger. Im Hintergrund wird Kraft getankt oder eine Irritierung vorbereitet. Oft erfolgt dann ein gegenteiliger Kommunikationsschlag, der über unterbewusstere Ebenen abgefeuert wird: Eine Verdeutung, welche beleidigt, Panik aufbaut oder eine absurde und irritierende Wendung beispielsweise durch einen Abbruch der Unterhaltung.
Sobald man solche Techniken bemerkt (man erkennt es nicht nur am gesprochenem Wort, eher am Ausgang der Situation und den inneren Spuren bzw. Vorgängen im Zwischenraum), sollte man die Schutzschilder hochfahren und genau aufpassen, sich den Vorgang und das weitere Verhalten erklären. Durch kognitive Einordnung kann man meist die eigene Mitte halten und weitermachen. Man kann dem Ursacher auch über innere Kommunikation verständlich machen, dass man den Schachzug durchschaut, oft hört es dann auf.
Wenn nichts hilft, muss man Abblocktechniken oder Situationswechsel erwägen. Wenn Sie öfter mit den gleichen Menschen schädigende Doppelzungen vernehmen, sollten Sie dies untersuchen:
Gibt es von anderen herbeigeführte Kommunkationsmittel bzw. steht was „zwischen Ihnen“: Sehen Sie bitte dazu diesen Artikel.
Vielleicht finden Sie die Ursache und das Gegenüber ist nicht das Problem selbst gewesen. Oft muss man sich von Triggern befreien oder solche Minen, die im Miteinander zwischen Leuten platziert sind und immer wieder anspringen, entschärfen.
Wenn es wirklich der andere ist, der diese Mittel benutzt, seien Sie auf der Hut, erklären Sie Ihr Problem damit. Wenn es nichts hilft, würde ich dann den Kontakt abbrechen.
Die schlimmsten gespaltenen Zungen haben Menschen in psychisch sensiblen Momenten zum Beispiel in der Pubertät oder bei großem Stress in Lebenslagen in denen Wechsel anstehen in psychische Wracks verwandelt. Dies muss im Nachhinein aufgearbeitet, enttriggert und das Trauma daraus gelöst werden, vielleicht wie hier beschrieben.
Philipp Drescher hat Medizin studiert und ist Autor und freier Forscher. In seinen Büchern, auf Deprisoner.de und in seinen theoretischen Arbeiten (u.a. auf Zenodo) untersucht er die gemeinsamen Berührungspunkte zwischen Neurowissenschaft, Resonanz, psychologischen Effekten und dem Geist bzw. der Seele. Seine Texte bieten neue Denkansätze und Modelle zur freien Selbstreflexion, ersetzen jedoch keine medizinische Diagnostik oder Therapie.
