Das aktuelle Zeitalter wandelt sich allmählich
Unsere Welt ist gestört durch eine materialistisches-oberflächliches Anschauung, die den Dualismus (die Einteilung in mehrere Lager, die man gegeneinander abwiegen und ausspielen kann – im Großen wie im Kleinen) überwachsen sollte. Die stumpfen Religionen, die so gut wie überall verwässert und unehrlich weitergegeben werden und die an der messbaren Ebene verhaftete Wissenschaft sind die Grundlage unseres geistigen Lebens.
Die meisten Missstände heutzutage entstehen auch durch Spaltung und Einteilung in mehrere Lager. Menschen werden in Gruppen von inneren und äußeren Merkmalen eingeordnet und können so sehr gut gesteuert, in Konkurrenz gesetzt und beliebig geformt werden. Auch der einzelne Mensch ist innerlich geteilt in Gutes und Schlechtes. Sowohl was er wahrnimmt und einordnet, als auch, was er gibt und nicht gibt. Durch diese scheinbar unendliche Spaltbarkeit entsteht im Gesamtbild eine wabernde Masse, die gelähmt und in kleine Befindlichkeitskämpfe verwickelt bleibt. Wer darüber steht und eine besonders genaue Informationslage hat, kann eigentlich wie er will mittel- und langfristig die ganze Welt formen und die Geschichte schreiben, wenn er sich dabei gut und gerissen genug anstellt.
Der riesige Nebenschaden auf dem Weg zu dieser Macht ist eine kranke Welt, eine zerstörte Natur, Milliarden körperlicher und seelischer Opfer.
Kombiniert man dies noch mit Mathematik, Psychologie und der modernen Informatik hat man eine grausame Dystopie vor sich, wie in Horrorromanen und gar nicht vorstellbar.
Dunkle Praktiken sind dabei noch nicht eingeschlossen.
Leider wird es nicht wirklich besser, sondern die Massenvermessung, Verspannung und Entwertung der Schöpfung geht weiter. Im nächsten Artikel mehr zum Thema persönlicher Werteabstraktivismus als möglicher Transformator des eingerosteten Paradigmas. Weiter zu Teil 2 hier.
Philipp Drescher hat Medizin studiert und ist Autor und freier Forscher. In seinen Büchern, auf Deprisoner.de und in seinen theoretischen Arbeiten (u.a. auf Zenodo) untersucht er die gemeinsamen Berührungspunkte zwischen Neurowissenschaft, Resonanz, psychologischen Effekten und dem Geist bzw. der Seele. Seine Texte bieten neue Denkansätze und Modelle zur freien Selbstreflexion, ersetzen jedoch keine medizinische Diagnostik oder Therapie.
